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Jahrmarkt der Ideen im Museumsdorf

Während die historische Raupenbahn ihre Runden dreht und Pferdekarussell & Co auf der historischen Kirmes des Museumsdorfes Ende Juli die gute alte Zeit aufleben lassen, fragt das Projekt „Zukunft der Dörfer“ nach Ideen und Anregungen für die weitere Entwicklung des ländlichen Raumes.

Infostand

Unser Angebot: ein „Jahrmarkt der Ideen“, mitgestaltet von Besucher*innen der Dorfkirmes. Wir informieren an einem Stand über das Projekt, bieten vor allem aber die Gelegenheit, persönliche Fragestellungen und aktuelle Themen einzubringen. So ergeben sich bei schönstem Kirmes-Wetter und bester Stimmung zahlreiche gute Gespräche mit Jung und Alt – mit Frauen, Männern, Kindern und den Jugendlichen, die sich im Wochenenddienst des Museumsdorfs engagieren. Großeltern mit ihren Enkelkindern und junge Familien zieht unser Glücksrad magisch an: Gewinnen kann man eine Freifahrt mit der Raupenbahn.
Im Gegenzug beantworten alle unsere Zukunftsfragen: Ausgefüllte Zukunftsfragen-Karten
„Wo kaufst Du 2035 Deine Brötchen – beim Bäcker am Ort oder am 24-Stunden-Selbstbedienungsautomaten?“
„Wie kommst Du zukünftig von A nach B – mit Car-Sharing, dem ÖPNV oder aufgrund mangelnder Möglichkeiten gar nicht?“
“Alt werden auf dem Land – Traum oder Alptraum?“
Und weitere Grundsatzfragen wie „Gehen oder bleiben? Was macht Leben auf dem Land (un-)attraktiv?“ oder „Kirche und Glaube 2035 – welche Rolle spielt die Religion?“

In einem Punkt sind sich alle einig: Die Attraktivität der Dörfer und ländlichen Räume liegt in der gelebten Gemeinschaft und Naturnähe. Die gestalterischen Freiräume, die das Landleben inmitten von Wiesen und Wäldern bietet, möchte keiner missen. Herausforderungen und Probleme liegen aber oft genau darin begründet:
Mobilität ist daher das Thema vor allem für die ganz Jungen und die Älteren: Flexibilität und Bewegungsfreiheit – unabhängig vom privaten Pkw und verstopften Überlandstraßen. Eng damit verbunden sind die geäußerten Wünsche für den Einkaufsalltag: kürzere Wege und persönliche Kontakte, mehr Regionalität, mehr Bioprodukte und weniger Verpackungsmüll. Sollte gerade das auf dem Land nicht einfacher zu realisieren sein als in den Städten?

Familie mit mehreren Kindern am InfostandWortwolke zum Thema Dorfleben